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BerichteWeltsozialforum beginnt in Westafrika Wie gelingt mehr Selbstbestimmung, wie lassen sich autoritäre Tendenzen stoppen? Diese Fragen beschäftigen Teilnehmer des Weltsozialforums, das erstmals in Benin in Westafrika stattfindet.
(von KNA, Evangelische Zeitung) Teilnehmende aus 150 Ländern diskutieren ab Dienstag im Rahmen des Weltsozialforums über globale Gerechtigkeit, Demokratie, Dekolonialisierung und Folgen des Klimawandels. Die Veranstaltung findet in Cotonou, Wirtschaftsmetropole im westafrikanischen Benin, statt. Sie entstand vor 25 Jahren als Gegenentwurf zum Weltwirtschaftsforum. Ziel ist es, ein Netzwerk aus nichtstaatlichen Organisationen und Akteuren, aber auch Vertretern von Religionsgemeinschaften aufzubauen und zu stärken. Auch soll auf Missstände wie mangelnde Demokratie hingewiesen und weltweite Solidarität eingeworben werden. Erwartet werden den Organisatoren zufolge rund 50.000 Teilnehmer. Zahlreiche Veranstaltungen finden hybrid statt. Das erste Weltsozialforum wurde 2001 in Porto Alegre in Brasilien organisiert. Der Slogan "Eine andere Welt ist möglich" wurde später zum offiziellen Leitmotiv. Einst eine weltweit beachtete Zusammenkunft erhält die Veranstaltung seit Jahren immer weniger Aufmerksamkeit. Da es keine klassische Konferenz ist, wird es kein Abschlussdokument geben.
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Aus www.weltsozialforum.org, gedruckt am: Fr, 14.08.2026
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