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Berichte

Weltsozialforum in Benin: Erleichterung über Genehmigung, Sorge um zivilgesellschaftliche Freiräume

Das Internationale Friedensbüro (IPB) begrüßt die Nachricht, dass die Regierung Benins ihre Entscheidung rückgängig gemacht hat und das Weltsozialforum nun stattfinden kann. Dies ist eine wichtige und positive Entwicklung.

(von International Peace Bureau, pressenza)

Dennoch sind wir weiterhin zutiefst besorgt über die plötzliche und unerwartete Absage, die nur einen Tag zuvor bekannt gegeben worden war. Sie führte zu erheblicher Verwirrung und Unsicherheit und beeinträchtigte die Arbeit der Organisatoren, Teilnehmenden und internationalen Delegationen, die bereits Vorbereitungen für ihre Teilnahme getroffen hatten. Die kurzfristige Entscheidung, die Veranstaltung zu verhindern und Teilnehmenden sowie anreisenden Karawanen die Einreise zu verweigern, hatte konkrete Folgen und warf ernste Fragen hinsichtlich des Schutzes zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume auf.

Zu den Betroffenen gehörte auch das schwedische IPB-Ratsmitglied Tord Björk, das bei seiner Ankunft in Benin abgeschoben wurde. Tord Björk war angereist, um am Weltsozialforum teilzunehmen und im Namen des IPB Veranstaltungen zu organisieren. Dabei wollte er die Verbindungen zwischen der Friedensbewegung und anderen sozialen Bewegungen sichtbar machen, darunter Jugendorganisationen sowie bäuerliche und ökologische Bewegungen.

Das IPB begrüßt die erneute Genehmigung des Weltsozialforums, betont jedoch zugleich, wie wichtig es ist, dass zivilgesellschaftliche Organisationen sich frei organisieren, an Veranstaltungen teilnehmen und sich gesellschaftlich engagieren können, ohne jederzeit mit unerwarteten Einschränkungen rechnen zu müssen. Wir erklären uns solidarisch mit den Organisator und Teilnehmenden des Forums und hoffen, dass die Veranstaltung nun in einem sicheren und offenen Umfeld stattfinden kann.

 

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