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BerichteMit dem Weltsozialforum gegen das Weltwirtschaftsforum Bericht von "Weed" (Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung) über den Auftritt von Massa Koné, einem der Hauptorganisatoren des diesjährigen Weltsozialforums, der von WEED und Brot für die Welt eingeladen wurde um an einer Bildungs- und Protestreise zum Weltwirtschaftsforum 2026 in Davos / Schweiz teilzunehmen.
WEED durfte Mitte Januar eine ganz besondere Reise mitorganisieren und begleiten. Für die Bildungs- und Protestreise zum Weltwirtschaftsforum in Davos konnten wir dieses Jahr auch Massa Koné, einen der Hauptorganisatoren des diesjährigen Weltsozialforums gewinnen. Knapp zwei Wochen waren wir mit Massa Koné in Deutschland und der Schweiz unterwegs und bei einer Vielzahl an Veranstaltungen und Austauschen eine intensive Zeit, aus der wir gerne einige Impulse teilen möchten.
Mit Massa Koné und seinen Kolleg*innen waren wir seit letztem Jahr in Kontakt, da uns eine stärkere Verbindung zwischen Protesten gegen das Weltwirtschaftsforum und dem Weltsozialforum wichtig war. Massa Koné ist Landrechtsaktivist aus Mali und Sprecher des zivilgesellschaftlichen Netzwerks der Globalen Konvergenz von Kämpfen für Land, Wasser und bäuerliches Saatgut in Westafrika (CGLTE-OA), das das Weltsozialforum vom 4.-8. August 2026 in Cotonou ausrichtet.
Wenige Tage vor unserer Abreise nach Davos ist Massa Koné im eisigen Berlin gelandet und hatte ein volles Programm vor sich. Da Massa Koné selbst langjähriger Landrechtsaktivist ist, haben wir die Reise in Berlin mit einer Veranstaltung zu Widerstand gegen Landraub begonnen. Nach Austauschen mit Brot für die Welt, Misereor und dem DGB ging es zwei Tage später auf unsere Bildungsreise mit insgesamt 120 Teilnehmenden in die Schweiz. Auf der Reise und vor und während Protestwanderung gegen das Weltwirtschaftsforum schafften wir durch Workshops und Vernetzung Räume für Austausch zwischen Massa Koné und verschiedenen Vertreter*innen sozialer Bewegungen und Organisationen. In Davos selbst war Massa Koné in den Medientrubel involviert und konnte zahlreiche Zeitungs- und Fernseeinterviews geben. Aus Davos ging es schließlich zum Abschluss der Reise nach Frankfurt, wo es in weiteren Austauschen stärker um mögliche Vernetzung zum Weltsozialforum ging: mit Attac, medico international, Gewerkschaftsvertreter*innen und Diasporaorganisationen.
Was davon bleibt:
Vielen Dank an Brot für die Welt, die mit ihren Mitteln die Reisekosten finanziert haben und an alle Unterstützer*innen von WEED, die die Arbeit zur Reise erst ermöglicht haben!
(Massa Koné ist Generalsekretär der „Union des Associations et Coordinations dAssociations pour le Développement et la Défense des Droits des Démuni.es (UACDDDD) in Mali. Er ist der Sprecher des Malischen Netzwerks gegen Landraub (CMAT) und Sprecher des regionalen zivilgesellschaftlichen Netzwerks der „Globalen Konvergenz von Kämpfen für Land, Wasser und bäuerliches Saatgut in Westafrika“ (CGLTE-OA). Er ist einer der Hauptorganisatoren des Weltsozialforums 2026, das vom 4.-8. August in Cotonou, Benin, stattfindet. Massa Koné ist Jurist und Kleinbauer.)
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Aus www.weltsozialforum.org, gedruckt am: Di, 21.04.2026
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