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Berichte

Benin: La Via Campesina beteiligt sich an der Begrüßung der westafrikanischen Karawane

La Via Campesina war am 6. August bei der Ankunft der westafrikanischen Karawane beim Weltsozialforum in Cotonou, Benin, anwesend.

(von La Via Campesina Francais)


Cotonou, Benin - 6. August 2026
La Via Campesina war am 6. August bei der Ankunft der westafrikanischen Karawane beim Weltsozialforum in Cotonou, Benin, anwesend.

Bauerndelegierte aus Sudan, Haiti, der Demokratischen Republik Kongo, Kongo-Brazzaville, Frankreich, Sri Lanka und Mali brachten ihre Unterstützung und Anerkennung für das starke Engagement aller Teilnehmer der Karawane sowie für die Führung der Globalen Konvergenz der Kämpfe um Land und Wasser in Westafrika (CGLTE-OA) zum Ausdruck.

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Eine weitere Karawane war zuvor aus Zentralafrika eingetroffen.

Viele der an den Karawanen teilnehmenden Bauern gehören Mitgliedsorganisationen oder Partnerorganisationen von La Via Campesina an. Trotz der Hindernisse auf dem Weg nach Cotonou bewiesen die Karawanenteilnehmer große Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit und riefen: „Seid ihr müde? Wir sind nicht müde!“ – ein Symbol für den unerschütterlichen Willen der Bauernbewegungen in ganz Afrika.

Die Globale Konvergenz der Kämpfe um Land und Wasser in Westafrika und La Via Campesina setzen sich gemeinsam für das Recht auf Land, Wasser und bäuerliche Agrarökologie ein. Gemeinsam fordern wir Ernährungssouveränität, Agrarreform, Saatgut für Bauern, bäuerlichen Feminismus und Bauernrechte.

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Delegierte von La Via Campesina aus allen Kontinenten sind zum Weltsozialforum in Benin, um von inspirierenden Bewegungen in West- und Zentralafrika zu lernen. Besonders beeindruckt waren sie vom Beispiel der „Amazonen von Dahomey“, jener Frauen aus ländlichen Gebieten, die in Benin gegen den Kolonialismus kämpften.

Im Rahmen des Forums organisierten die Delegierten von La Via Campesina am 5. und 6. August eine Reihe von Workshops. Die Veranstaltungen mit den Titeln „Aufbau eines bäuerlichen Internationalismus – gegen Kriege und Imperialismus“ und „Verteidigung des Kampfes für eine umfassende Agrarreform und bäuerliche Agrarökologie als Widerstand“ konzentrierten sich auf gemeinsame Anstrengungen zur Förderung der Belange der Bauern und zum Widerstand gegen Kriege und Imperialismus, während gleichzeitig für Agrarreform und Agrarökologie geworben wurde.

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Bäuerinnen aus Haiti und Martinique, deren Vorfahren aus Benin in die Karibik deportiert und dort versklavt wurden, führten intensive Gespräche mit Bäuerinnen aus Westafrika über diese tragische Geschichte und die Folgen des Imperialismus. Delegierte aus dem Sudan, der Demokratischen Republik Kongo und Mali berichteten von ihren Erfahrungen als Bäuerinnen im Angesicht von Krieg und bewaffneten Konflikten.

 

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