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Berichte

Weltsozialforum geht zu Ende: Zivilgesellschaft zeigt Lösungen für Krisen

Presse-Mitteilung von WEED

Heute findet das Weltsozialforum 2026 in Cotonou seinen Abschluss. Damit geht ein zentrales Ereignis der globalen Zivilgesellschaft mit tausenden Vertreter*innen sozialer Bewegungen, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen zu Ende. Auf dem Forum wurden Lösungen für Umwelt- und Wirtschaftskrisen diskutiert. Ein zentrales Thema war die gerechte Verwaltung von natürlichen Ressourcen. Nach zunächst auferlegten Restriktionen durch Behörden in Benin fand das Weltsozialforum 2026 in Cotonou zwischen dem 04. und 09. August statt.

Adrian Schlegel, Vorstand der wirtschaftspolitischen Nichtregierungsorganisation WEED hat am Forum teilgenommen. Er unterstreicht: "In einer Zeit von Krisen und Kriegen ist es ein starkes Zeichen, dass sich Zivilgesellschaft international verständigt und gemeinsam nach Lösungen sucht. Ob die gemeinschaftliche Verwaltung von Land, solidarische Finanzierungsmodelle, agroökologische Ansätze, Bemühungen um Schuldenstreichungen oder konkrete Solidarität mit Menschen, die migrieren - das Weltsozialforum war eine große Inspiration!"

"Zivilgesellschaft steht weltweit unter Druck. Um dem zu begegnen, ist gelebte internationale Solidarität essentiell. Mit Vernetzung konnte das Weltsozialforum einen Grundstein für neue Allianzen legen und die Notwendigkeit globaler Gerechtigkeit aufzeigen." so Adrian Schlegel weiter.

Unter dem Motto „Eine andere Welt ist möglich“ und als Alternative zum Weltwirtschaftsforum in Davos bringt das Weltsozialforum seit 2001 Akteur*innen zusammen, die sich für soziale, ökologische und wirtschaftliche Gerechtigkeit, Menschenrechte und internationale Solidarität einsetzen. Aus Deutschland nahm eine der größten Delegationen aus Nichtregierungsorganisationen und sozialen Bewegungen seit vielen Jahren am Forum teil, darunter Brot für die Welt, Misereor, Werkstatt Ökonomie e.V., Medico International e.V., Attac, Debt for Climate, Afrique-Europe-Interact, das KONE Netzwerk, MeineWelt, WEED, die Kampagnen „Sicherheit Neu Denken“ und „10 % for all“ sowie die Jugendorganisation der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft. Die Delegation hat sich vor Ort mit sozialen Bewegungen, Gewerkschaften sowie Menschenrechts-, Umwelt- und Indigenenorganisationen aus aller Welt ausgetauscht.

Kontakt:

Lotte Jäger
Referentin für Wirtschaft und Menschenrechte bei WEED – World Economy, Ecology and Development e.V.
Tel.: +49 152 27008088 (ausschließlich über Online-Messenger)
E-Mail: lotte.jaeger@weed-online.org 

Über:

WEED - World Economie, Ecology and Development e.V. ist eine politische Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Berlin, die sich für eine gerechte, ökologische und demokratische Weltwirtschaftsordnung einsetzt. 

 

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Aus www.weltsozialforum.org, gedruckt am: Do, 13.08.2026 ©
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