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Strategie-Debatte
Der Theoretiker und Organisator der Weltbürgerbewegung analysiert das von ihm mitbegründete Weltsozialforum als Institution, die eine"andere Welt"erfahrbar macht. »Eine andere Welt ist möglich« dieses Motto ist spätestens seit 2002 allgegenwärtig. Seitdem wird aber auch die Beliebigkeit des Slogans kritisiert: Viele KritikerInnen fordern, dass es eigentlich heißen müsste, »Eine andere Welt ist nötig«. Richtig ist beides: Eine andere Welt ist nötig und möglich. Seit dem ersten Weltsozialforum, das im Januar 2001 im südbrasilianischen Porto Alegre stattfand (als Kontrapunkt zum parallel in Davos tagenden Weltwirtschaftsforum wurde es von acht brasilianischen Netzwerken organisiert) und an dem 12.000 Menschen teilnahmen, hat sich das Forum zum größten Treffen der Zivilgesellschaft entwickelt. Bericht von Jürgen Reichel, APRODEV (Association of World Council of Churches Related Development Organisations in Europe, Brüssel) / EED (Evangelischer Entwicklungsdienst, Bonn) von Boaventura de Sousa Santos präsentiert auf dem XXIV. Internationalen Kongress der Latin American Studies Association, Dallas, USA, 27.29. März 2003 |
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